bio

Fenja Lukas wurde in eine Münchener Künstlerfamilie geboren und studierte an der Anton-Bruckner- Privatuniversität in Linz bei Univ. Doz. Katerina Beranova. Im Jahre 2016 schloss sie mit ausgezeichnetem Erfolg ihr Studium mit dem Master of Arts ab.

In ihrer Studienzeit war sie Stipendiatin der Unisono Förderung für Hochbegabte und intensivierte ihr Gesangsstudium mit Meisterkursen bei Kurt Widmer, Malin Hartelius, Christoph Prégardien und Wolfram Rieger. Zurzeit erhält Fenja Unterricht bei der Mezzosopranistin Valentina Kutzarova.

2014 gewann sie den ersten Preis beim Operetten-Wettbewerb der Anton-Bruckner-Privatuniversität. In der Reihe Ö1 Talentebörse wurde sie in einem Portrait vorgestellt.

Die junge Sopranistin war bei zahlreichen Auftritten in Deutschland, Österreich und Polen zu erleben und sang unter anderem im Rahmen von Junge Talente Oberösterreich bei den Brucknertagen 2016 in St. Florian eine Uraufführung des Komponisten Michael Floredo.

Nach einem zweijährigen Gastengagement im Musiktheater in Linz ist Fenja Lukas seit der Spielzeit 2015/16 festes Mitglied des Opernensembles.
Dort verkörperte sie die Rollen der Anne Frank aus der gleichnamigen Mono-Oper von Grigori Frid, der Euridice in C.W. Gluck’s Orfeo ed Euridice, der Nannetta in G.Verdi’s Oper Falstaff unter der Leitung von Dennis Russel Davies und die Rolle der Zerlina in W.A.Mozart’s Don Giovanni unter Gastdirigent Enrico Calesso.
Kurzfristig übernahm sie die Figur der Valencienne in Die lustigen Witwe von Franz Lehár, unter der musikalischen Leitung von Johannes Wildner.

Als Euridice gastierte sie im Oktober 2016 mit Mei Hong Lin’s erfolgreicher Tanztheater-Version von Orfeo ed Euridice in Südkorea beim ,International Daegu Opera Festival’. Dem Ensemble wurde der Preis Grand Prix de Daegu Festival 2016 für die beste Produktion zuerkannt. Für ihre Darstellung der Euridice wurde sie für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2017 nominiert.

In der Saison 2016/17 wurde Fenja Lukas von den Besuchern/-innen des Linzer Musiktheaters zum Publikumsliebling gewählt und erhielt als Auszeichnung die Richard Tauber Medaille.